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Für Rechtsanwälte · Kanzleien

KI-Telefonassistent für Rechtsanwälte

DonnaDesk ist ein KI-Telefonassistent für Rechtsanwaltskanzleien in Deutschland. Er nimmt jeden Anruf an, unterscheidet Neumandate von laufenden Sachen, stellt dringende Anrufe direkt durch und übergibt strukturierte Zusammenfassungen an die Kanzlei. Der komplette Sprach-Stack läuft auf dedizierten Servern in deutschen Rechenzentren – ohne US-Anbieter im Datenpfad. Der Dienstleistervertrag erfüllt § 43e BRAO, die Verschwiegenheitsverpflichtung nach § 203 Abs. 4 StGB gilt für DonnaDesk und sämtliche Sub-Prozessoren.

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01 — Kurz gesagt

Ein KI-Telefonassistent nimmt Ihre Kanzleirufnummer ab, spricht mit der anrufenden Person und übergibt das Ergebnis strukturiert – statt Anrufbeantworter, statt Besetztzeichen. Dass die Stimme natürlich klingt, präzise nachfragt und Aktenzeichen, Daten und Buchstabiertes sauber wiedergibt, dürfen Sie dabei voraussetzen – daran lassen wir uns in jeder Demo messen.

Die Frage, die Rechtsanwälte zusätzlich stellen müssen: Wer hat auf dem Weg vom Telefon bis zur Zusammenfassung Zugang zu Mandantengeheimnissen? Genau dort setzt DonnaDesk an: Spracherkennung, Sprachmodell und Sprachausgabe betreiben wir selbst, auf dedizierten Servern in Deutschland, und jeder verbleibende Dienstleister ist in Textform auf Verschwiegenheit verpflichtet.

Berufsrecht
Dienstleistervertrag in Textform nach § 43e BRAO, Verschwiegenheitsverpflichtung nach § 203 Abs. 4 StGB mit Belehrung über die strafrechtlichen Folgen – weitergereicht an jeden Sub-Prozessor.
Datenpfad
Eigener Sprach-Stack auf dedizierten Servern in deutschen Rechenzentren. Kein US-Hyperscaler im Datenpfad, kein Zugriff über den US CLOUD Act, kein Training mit Ihren Daten.
Einstieg
Eine Rufumleitung genügt – keine neue Hardware, kein Eingriff in Ihre Telefonanlage, Ihre Nummer behalten Sie. 30 Tage kostenlos, danach monatlich kündbar.

02 — Am Kanzleitelefon

Was der Kanzlei am Telefon verloren geht

  • Das Neumandat, das nicht wartet

    Wer wegen einer Kündigung, einer Zustellung oder einem Unfall anruft, sucht keinen Rückruftermin, sondern jetzt eine Kanzlei. Ist besetzt oder springt der Anrufbeantworter an, wird die nächste Nummer gewählt – das Mandat ist dann nicht verschoben, sondern weg.

  • Fristsachen, die am Empfang hängen bleiben

    Der Anruf „Ich habe einen gelben Umschlag bekommen“ ist kein Terminwunsch. Ob er als Fristsache erkannt und priorisiert wird, entscheidet sich in den ersten dreißig Sekunden – nicht erst, wenn der Stapel Rückrufzettel abgearbeitet ist.

  • ReFa und ReNo sind nicht zu bekommen

    In der Rechts- und Steuerberatung sowie der Wirtschaftsprüfung berichten 72,7 % der Betriebe, dass ihnen Fachkräfte fehlen (ifo Konjunkturumfrage, August 2025) – einer der höchsten Werte aller Branchen. Wer keine Kraft für den Empfang findet, verteilt das Telefon auf Leute, die eigentlich Schriftsätze schreiben.

  • Konzentration in Halbstundenscheiben

    Diktat, Akte, Mandantengespräch: Jeder Anruf reißt heraus und kostet danach die Zeit, wieder hineinzukommen. Am Kanzleitelefon schließen sich Erreichbarkeit und konzentriertes Arbeiten gegenseitig aus.

03 — Workflow-Pfade

Die Workflow-Pfade, die ein Anruf nehmen kann

Kein Ansagemenü, keine Tastenwahl. Anrufende schildern ihr Anliegen frei, DonnaDesk ordnet ein und folgt dem Pfad, der dazu gehört. Drei Pfade sind ab dem ersten Tag eingerichtet; weitere richten wir für Ihre Kanzlei ein. Und was nicht warten kann, wird aus jedem Pfad sofort durchgestellt.

  • Anruf geht ein

    Kein Ansagemenü, keine Tastenwahl.

    Anrufende schildern ihr Anliegen frei, in eigenen Worten. DonnaDesk hört zu, ordnet ein und folgt ab dann dem Workflow-Pfad, der zu diesem Anliegen gehört. Ist die Einordnung unklar, wird nicht geraten: Der Anruf läuft über „Alles andere“ und wird vollständig aufgenommen.

  • Neumandat

    Der Erstanruf – vollständig aufgenommen statt vertröstet.

    Wer zum ersten Mal anruft, wird vollständig aufgenommen: Anliegen und Sachverhalt in Stichpunkten, Erreichbarkeit, die vollständigen Namen der Gegenseite, Streitwert oder Forderungshöhe – und ob die Sache schon bei Gericht liegt, mit Frist oder Termin, falls genannt.

    Die Kanzlei erhält damit eine Anfrage, mit der sie die Kollisionsprüfung führen und gezielt zurückrufen kann, statt eines Zettels mit einer Rückrufnummer. Eine Mandatszusage gibt DonnaDesk nie.

  • Laufende Sache

    Bestandsmandant mit laufender Akte.

    Bestandsmandanten werden ihrer Sache zugeordnet – über das Aktenzeichen, wenn sie es zur Hand haben, sonst über Sache und Gegner. Von dort geht das Anliegen an die zuständige Bearbeitung, und wer abnimmt, weiß vorab, wer dran ist und worum es geht.

    Ist dort niemand zu sprechen, endet der Anruf nicht im Nichts: Rückfrage und Rückrufnummer werden aufgenommen und der Rückruf zugesagt – durch Ihre Kanzlei, nicht durch DonnaDesk.

  • Alles andere

    Berufliche Anrufer, Rückrufer, Verwaltung, Unklares.

    Rückrufer ohne Kenntnis des Vorgangs, Werbung, Bewerbungen, Unklares: aufgenommen und übergeben, ohne den Fachbetrieb zu stören. Erfasst werden Name, Stelle oder Firma, Telefonnummer und das genaue Anliegen.

    Hierher laufen auch die beruflichen Anrufer – Gegenanwalt, Gericht, Staatsanwaltschaft, Behörden, Versicherer, Sachverständige –, und für sie gilt die Regel, die in jedem Pfad gilt: DonnaDesk bestätigt weder, ob ein Mandat besteht, noch wen die Kanzlei vertritt. Schon die Tatsache der Mandatsbeziehung unterliegt der anwaltlichen Verschwiegenheit (§ 43a Abs. 2 BRAO, § 203 StGB). Kein Sachgespräch, keine Zusage.

    Prägen solche Anrufe Ihren Tag, wird daraus ein eigener Workflow-Pfad.

  • Eigener Workflow-Pfad

    Für die Anrufe, die nur bei Ihnen so häufig sind.

    Die drei festen Pfade sind der Anfang, nicht die Grenze. Welche Anrufe bei Ihnen einen eigenen Pfad verdienen, hängt am Zuschnitt Ihrer Kanzlei – und genau diese Pfade richten wir mit Ihnen ein.

    Ebenso Ihre Reihenfolge beim Durchstellen, die Angaben, die zu einem Anliegen erfasst werden, und Ihre Formulierungen dort, wo eine Auskunft wörtlich sitzen muss. Das ist der Unterschied zu einem Telefonservice mit Ansagemenü: Dort wählen Anrufende aus einer festen Liste, hier folgt der Workflow dem Zuschnitt Ihrer Kanzlei.

  • Dringend: direkt durchgestellt

    Aus jedem Pfad – den festen wie den eigenen.

    Ein Anruf, der keine Warteschleife verträgt – eine Zustellung vom Gericht, ein Schreiben mit kurzer Frist, ein Termin, der heute gehalten werden muss –, wird nicht notiert und später weitergegeben, sondern direkt durchgestellt. Das gilt in jedem Workflow-Pfad: in den drei festen genauso wie in denen, die für Ihre Kanzlei eingerichtet sind.

    Ist die zuständige Person in diesem Moment nicht zu sprechen, bleibt es nicht beim Versuch: Anliegen und Rückrufnummer werden aufgenommen, der Rückruf rückt an die Spitze, und wer ihn übernimmt, hat den Fall vorab vor sich.

    Nach dem Gespräch kommt die Nachbereitung dazu: Jeder Anruf wird zusammengefasst und mit einer Dringlichkeitsstufe versehen, im Dashboard und per E-Mail. Das ordnet die Liste, die Ihr Team am nächsten Morgen vorfindet – der dringende Anruf selbst ist längst durchgestellt.

04 — Am Telefon

So klingt es, wenn eine Fristsache anruft.

Zustellung vom Gericht – der gelbe Umschlag

Bestandsmandant, 8:12 Uhr, die Kanzlei ist noch nicht besetzt.

  1. Mandant

    Guten Morgen, ich hatte heute so einen gelben Umschlag vom Gericht im Briefkasten. Ich weiß nicht, was ich damit machen soll.

  2. DonnaDesk

    Danke, dass Sie sofort anrufen. Zum Inhalt kann ich Ihnen nichts sagen – dazu darf Ihnen nur die Kanzlei selbst Auskunft geben. Damit ich Sie richtig zuordne: Wie ist Ihr Name, und haben Sie ein Aktenzeichen zur Hand?

  3. Mandant

    Meier, Thomas Meier. Aktenzeichen 214/25.

  4. DonnaDesk

    Danke. Und wann haben Sie den Umschlag erhalten – heute oder schon früher?

  5. Mandant

    Der lag heute früh drin.

  6. DonnaDesk

    Ich habe notiert: Zustellung vom Gericht, heute zugegangen, Akte 214/25. Das hat Vorrang – ich schaue sofort, wer in Ihrer Sachbearbeitung zu sprechen ist. Klappt das gerade nicht, notiere ich Ihre Rückrufnummer, und Ihre Sachbearbeitung erhält alles mit genau diesen Angaben.

Das Ergebnis:

Zustellung und Zugangsdatum wörtlich festgehalten, der Anruf geht als dringender Fall sofort an die Sachbearbeitung – wer abnimmt, ist vorab informiert. Ist dort niemand zu sprechen, liegen Anliegen und Rückrufnummer vor und der Rückruf rückt an die Spitze. Nach dem Gespräch die Zusammenfassung mit Dringlichkeitsstufe, im Dashboard und per E-Mail. Was nicht passiert: keine Auskunft zum Inhalt, keine Fristberechnung, keine rechtliche Einschätzung am Telefon.

Beispielhafter Gesprächsverlauf, gekürzt.

Neumandat nach Feierabend

Erstanruf, 19:40 Uhr, nach Kanzleischluss.

  1. Anrufer

    Ich brauche dringend einen Anwalt. Mein Arbeitgeber hat mir heute gekündigt.

  2. DonnaDesk

    Das nehme ich für Sie auf, damit die Kanzlei morgen früh direkt einsteigen kann. Ob das Mandat übernommen wird, entscheidet allein der Berufsträger – ich sammle die Angaben. Liegt die Kündigung Ihnen schriftlich vor, und welches Datum steht darauf?

  3. Anrufer

    Ja, schriftlich, datiert auf heute.

  4. DonnaDesk

    Danke, das ist wichtig. Arbeiten Sie in einem Betrieb mit mehr als zehn Beschäftigten, und wie lange sind Sie dort schon?

  5. Anrufer

    Etwa vierzig Leute, seit sechs Jahren.

  6. DonnaDesk

    Notiert. Wie erreicht die Kanzlei Sie morgen am besten, und wann passt es Ihnen?

Das Ergebnis:

Qualifizierte Mandatsanfrage mit Sachverhalt, Datum, Erreichbarkeit und Dringlichkeitsstufe – im Dashboard und per E-Mail, bevor die Kanzlei öffnet. Was nicht passiert: keine Mandatszusage, keine Aussage zu Erfolgsaussichten, keine Honorarauskunft.

Beispielhafter Gesprächsverlauf, gekürzt.

Bestandsmandant fragt nach dem Sachstand

Laufendes Mandat, 14:05 Uhr, alle im Termin.

  1. Mandant

    Ich wollte nur wissen, ob von der Gegenseite inzwischen etwas gekommen ist. Akte 87/25.

  2. DonnaDesk

    Zum Sachstand kann ich Ihnen nichts sagen – ich habe keinen Zugriff auf Ihre Akte, und das ist bewusst so. Ich nehme Ihre Rückfrage mit dem Aktenzeichen auf und lege sie Ihrer Sachbearbeitung vor. Möchten Sie zurückgerufen werden, oder ist es dringend?

  3. Mandant

    Ein Rückruf reicht, am besten nach 16 Uhr.

  4. DonnaDesk

    Notiert: Rückfrage zum Sachstand, Akte 87/25, Rückruf nach 16 Uhr. Der Rückruf kommt von Ihrer Sachbearbeitung, nicht von mir.

Das Ergebnis:

Rückfrage sauber zugeordnet und terminiert, ohne dass ein Dienstleister Zugriff auf Ihre Aktenführung braucht – und ohne dass jemand aus dem Termin geholt wurde.

Beispielhafter Gesprächsverlauf, gekürzt.

05 — Berufsrecht

Verschwiegenheit, die das Berufsrecht verlangt

  • § 203 Abs. 4 StGB – die ganze Kette, nicht nur der erste Vertrag

    Sie erhalten eine Verschwiegenheitsverpflichtung in Textform, inklusive Belehrung über die strafrechtlichen Folgen einer Pflichtverletzung. Dieselbe Verpflichtung reichen wir an jeden Sub-Prozessor weiter – bis zum Telefonie-Backbone. Die vollständige Liste legen wir vor Vertragsschluss offen.

  • § 43e BRAO – der Dienstleistervertrag, wie die Norm ihn beschreibt

    § 43e Abs. 3 BRAO verlangt Textform und darin dreierlei: die Verpflichtung zur Verschwiegenheit unter Belehrung über die strafrechtlichen Folgen, die Beschränkung auf die zur Vertragserfüllung erforderliche Kenntnisnahme und eine Festlegung, ob und wie weitere Personen herangezogen werden dürfen. Genau darauf ist unser Vertrag gebaut – samt der sorgfältigen Auswahl, die Absatz 2 fordert. Und wo Absatz 5 für Dienstleistungen, die unmittelbar einem einzelnen Mandat dienen, eine Einwilligung verlangt, gilt: Die Einordnung Ihres konkreten Einsatzes treffen Sie – wir legen vorher vollständig offen, was DonnaDesk verarbeitet.

  • DSGVO, AVV und EU AI Act

    Der Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO ist die Pflichtübung; für Berufsgeheimnisträger reicht er nicht. Sie bekommen beides: AVV mit Verzeichnis der Sub-Prozessoren und technisch-organisatorischen Maßnahmen plus die berufsrechtliche Verpflichtungskette darüber. Entwickelt wird nach den Transparenz- und Risikovorgaben des EU AI Act.

  • Kein Anbieter im Ausland – § 43e Abs. 4 BRAO wird nicht zum Thema

    Absatz 4 verlangt bei Dienstleistungen aus dem Ausland ein dem Inland vergleichbares Schutzniveau. Wir verarbeiten und speichern ausschließlich in deutschen Rechenzentren, auf Servern, die wir selbst betreiben – die Frage stellt sich also gar nicht erst.

  • Kein Mithörer, kein Training, Ihre Löschfristen

    Niemand bei DonnaDesk hört Ihre Gespräche ab oder liest Mandanteninhalte; ein Zugriff erfolgt nur nach Ihrer ausdrücklichen, dokumentierten Freigabe – etwa im Support-Fall – und wird revisionssicher protokolliert. Mandantendaten dienen dem laufenden Anruf, nicht dem Training von KI-Modellen. Speicherdauer und Löschung bestimmen Sie.

06 — Grenzen

Was die KI rechtlich nicht tut – und warum

Die Grenzen sind kein Feature-Mangel, sondern Berufsrecht.

  • Keine Rechtsberatung – in keinem Gespräch

    DonnaDesk erteilt keine Rechtsberatung. Es nimmt an, ordnet zu, qualifiziert das Anliegen und leitet weiter oder fasst zusammen – ohne juristische Einschätzung, ohne Aussage zu Erfolgsaussichten, ohne Mandats- oder Honorarzusage. Zu inhaltlichen Fragen sagt DonnaDesk Anrufenden ausdrücklich, dass darüber nur die Kanzlei selbst Auskunft geben kann. Das ist keine Zurückhaltung aus Vorsicht, sondern die Grenze, an der § 2 Abs. 1 RDG die Rechtsdienstleistung beginnen lässt – und sie ist Teil der Einrichtung, nicht eine Frage des Tagesformats.

  • Die Interessenkollision wird vorbereitet, nicht geprüft

    Die vollständigen Namen der Gegenseite und weiterer Beteiligter werden erhoben und deutlich gekennzeichnet übergeben. Die Prüfung nach § 43a Abs. 4 BRAO bleibt in der Kanzlei, vor dem Rückruf – ein Mandat sagt DonnaDesk nie zu.

  • Fristen werden festgehalten, nie berechnet

    DonnaDesk berechnet keine Fristen und nennt Anrufenden keine. Was nach einer Frist aussieht, wird erfragt und wörtlich festgehalten – welches Schreiben vorliegt, welches Datum darauf steht, wann es zugegangen ist –, und wenn es nicht warten kann, wird der Anruf direkt durchgestellt. Ob aus der Angabe eine Frist folgt und welche, rechnet die Kanzlei aus: Die Fristberechnung bleibt anwaltliche Arbeit.

07 — EU AI Act

KI am Telefon muss sich zu erkennen geben – Pflicht seit dem 2. August 2026

Artikel 50 der EU-KI-Verordnung (VO (EU) 2024/1689) verpflichtet Anbieter von KI-Systemen, die für die direkte Interaktion mit Menschen bestimmt sind, diese so zu gestalten, dass Anrufende erfahren, dass sie mit einer KI sprechen – sofern das nicht schon aus den Umständen offensichtlich ist. Diese Transparenzpflicht gilt seit dem 2. August 2026: Der „Digital Omnibus“ (VO (EU) 2026/1744) hat zwar die Hochrisiko-Vorgaben der KI-Verordnung verschoben, die Transparenzpflichten aus Artikel 50 aber nicht. Ein Telefonassistent, der sich als Mensch ausgibt oder die Offenlegung dem Zufall überlässt, ist damit ein Compliance-Risiko – zusätzlich zum berufsrechtlichen.

DonnaDesk erfüllt die Pflicht als Anbieter von der ersten Sekunde an – und in dieser Reihenfolge: Zuerst legt der Assistent offen, dass hier eine KI spricht, dann folgt die Begrüßung, die Sie festlegen. Die Offenlegung ist fester Bestandteil und nicht abschaltbar, klar und eindeutig, spätestens mit Beginn des Gesprächs, wie es Artikel 50 Absatz 5 verlangt. So ist sie bei jedem Anruf erfüllt, ohne dass Sie etwas dafür einrichten müssen.

08 — Fragen

Fragen von Kanzleien

Die häufigsten Rückfragen aus Erstgesprächen mit Rechtsanwälten. Ausführlicher – zu Technik, Vertrag und Datenschutz – hier:

Erteilt DonnaDesk Rechtsberatung?

Nein. DonnaDesk nimmt Anrufe an, ordnet sie zu, qualifiziert das Anliegen und leitet weiter oder fasst zusammen – leitfadenbasiert und in den Grenzen, die Sie festlegen. Es gibt keine juristischen Einschätzungen, keine Fristberechnungen, keine Aussagen zu Erfolgsaussichten und keine Mandats- oder Honorarzusagen. Anrufende werden ausdrücklich darauf hingewiesen, dass zu inhaltlichen Fragen nur die Kanzlei selbst Auskunft geben kann.

Was passiert, wenn ein Anruf nicht warten kann?

Dann wird er durchgestellt, nicht notiert. Eine Zustellung vom Gericht, ein Schreiben mit kurzer Frist, ein Termin, der heute gehalten werden muss: Solche Anrufe erkennt DonnaDesk am geschilderten Anliegen und stellt sie direkt zur zuständigen Person durch – in jedem Workflow-Pfad, den drei festen genauso wie denen, die für Ihre Kanzlei eingerichtet sind. Ist diese Person im Moment nicht zu sprechen, werden Anliegen und Rückrufnummer aufgenommen, der Rückruf rückt an die Spitze, und wer ihn übernimmt, hat den Fall vorab vor sich. Davon zu trennen ist die Nachbereitung: Nach dem Gespräch wird jeder Anruf zusammengefasst und mit einer Dringlichkeitsstufe versehen, damit die Liste am nächsten Morgen sortiert ist. Die Frist selbst berechnet DonnaDesk nie – das bleibt bei der Kanzlei.

Was passiert, wenn die Gegenseite oder ein Gericht anruft?

Diese Anrufe laufen über „Alles andere“ – und die entscheidende Regel gilt in jedem Pfad: DonnaDesk bestätigt weder, ob ein Mandat besteht, noch wen die Kanzlei vertritt. Schon die Tatsache der Mandatsbeziehung unterliegt der anwaltlichen Verschwiegenheit (§ 43a Abs. 2 BRAO, § 203 StGB). Erfasst werden Stelle, Name, Telefonnummer und das Anliegen; kein Sachgespräch, keine Zusage, keine Terminvereinbarung. Prägen solche Anrufe Ihren Tag, richten wir dafür einen eigenen Workflow-Pfad ein – die Verschwiegenheitsregel ist davon unabhängig: Sie ist Teil des Produkts und nicht konfigurierbar.

Sind die Workflow-Pfade festgelegt oder auf unsere Kanzlei zugeschnitten?

Beides. Jede Kanzlei startet mit den drei festen Pfaden – Neumandat, laufende Sache, alles andere –, und darüber hinaus richten wir die Pfade ein, die zu Ihrem Zuschnitt gehören: einen eigenen Pfad für die Anrufe, die bei Ihnen den Tag prägen, Ihre Reihenfolge beim Durchstellen, die Angaben, die zu einem Anliegen erfasst werden, und Ihre Formulierungen dort, wo eine Auskunft wörtlich sitzen muss. Genau das unterscheidet DonnaDesk von einem Telefonservice mit Ansagemenü: Dort wählen Anrufende aus einer festen Liste, hier folgt der Workflow dem Zuschnitt Ihrer Kanzlei. Nicht konfigurierbar sind die Grenzen: keine Rechtsauskunft, keine Fristberechnung, keine Mandats- oder Honorarzusage und keine Auskunft darüber, ob ein Mandat besteht.

Sagt DonnaDesk Anrufenden ein Mandat zu?

Nein, in keinem Fall. Neue Anfragen werden qualifiziert und übergeben; ob ein Mandat zustande kommt, entscheidet die Kanzlei – nach eigener Kollisionsprüfung (§ 43a Abs. 4 BRAO) und eigener Einschätzung. Auch Rückrufzeitpunkte sagt DonnaDesk nur zu, wenn Sie das so hinterlegt haben.

Ist DonnaDesk mit § 43e BRAO und § 203 StGB vereinbar?

Ja, und darauf ist der Vertrag ausgelegt. Sie erhalten einen Dienstleistervertrag in Textform, der den Anforderungen des § 43e Abs. 3 BRAO entspricht: Verpflichtung zur Verschwiegenheit unter Belehrung über die strafrechtlichen Folgen, Kenntnisnahme nur soweit zur Vertragserfüllung erforderlich, und eine ausdrückliche Regelung zur Heranziehung weiterer Personen. Dieselbe Verpflichtung nach § 203 Abs. 4 StGB reichen wir an jeden Sub-Prozessor weiter; die vollständige Liste legen wir vor Vertragsschluss offen – gemeinsam mit dem Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO und den technisch-organisatorischen Maßnahmen.

Merken Anrufende, dass sie mit einer KI sprechen?

Ja, und zwar zuerst. Die Offenlegung, dass am anderen Ende ein KI-Assistent spricht, steht am Anfang des Gesprächs – noch vor der Begrüßung, die Sie für Ihre Kanzlei festlegen. Sie ist fester Bestandteil und nicht abschaltbar. Genau diese Transparenz verlangt Artikel 50 der EU-KI-Verordnung von Anbietern solcher Systeme, und zwar seit dem 2. August 2026. Gesprochen wird Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch, Russisch, Ukrainisch und Türkisch; die Sprache der anrufenden Person wird erkannt und übernommen. Weitere Sprachen auf Anfrage.

Wie natürlich klingt DonnaDesk – und wie schnell antwortet es?

Gut genug, dass wir jede Demo mit einem echten Anruf beginnen und nicht mit einer Folie. Die Stimme spricht flüssig, betont richtig und liest zuverlässig vor, was am Kanzleitelefon vorkommt: Aktenzeichen, Daten, Rufnummern, Buchstabiertes. Geantwortet wird ohne spürbare Verzögerung, und im Gespräch wird gezielt nachgefragt und sauber zusammengefasst statt abgespult. Die naheliegende Annahme, ein selbst betriebener Sprach-Stack könne mit den großen Cloud-Diensten nicht mithalten, übersteht diese dreißig Sekunden nicht: Wir betreiben unsere Modelle hochoptimiert – jede Stufe, von der Spracherkennung über das Sprachmodell bis zur Sprachausgabe, ist gezielt auf das Telefonat abgestimmt und wird fortlaufend weiterentwickelt, ohne dass Mandantendaten das Haus verlassen. Hören Sie es sich an.

Wie schnell ist eine Kanzlei einsatzbereit, und was kostet es?

In der Regel innerhalb weniger Werktage: Wir richten Rufnummer, Begrüßung und Ihre Workflow-Pfade gemeinsam mit Ihnen ein – ohne neue Hardware und ohne Eingriff in Ihre Telefonanlage, Ihre bestehende Nummer behalten Sie. Der Preis richtet sich nach Kanzleigröße und Anrufvolumen und wird transparent in der Demo besprochen, ohne Einrichtungsgebühr. Sie starten mit 30 kostenlosen Tagen im echten Kanzleibetrieb und nutzen DonnaDesk danach monatlich kündbar – keine Mindestvertragslaufzeit. Speicherdauer und Löschung bestimmen Sie; bei Vertragsende löschen wir vollständig, auf Wunsch nach vorherigem Export.

Kein verpasstes Mandat. Kein Compliance-Risiko.

In 30 Minuten zeigen wir Ihnen DonnaDesk am Kanzleitelefon: die Workflow-Pfade Ihrer Kanzlei, den dringenden Anruf, der direkt durchgestellt wird, und den Vertrag, mit dem § 43e BRAO und § 203 StGB erfüllt sind.

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