Erteilt DonnaDesk Steuerberatung?
Nein. DonnaDesk nimmt Anrufe an, ordnet sie zu, qualifiziert das Anliegen und leitet weiter oder fasst zusammen – leitfadenbasiert und in den Grenzen, die Sie festlegen. Es gibt keine steuerlichen Auskünfte, keine Einschätzung von Bescheiden, keine Fristberechnungen und keine Zusagen zu Mandat oder Honorar. Die Hilfeleistung in Steuersachen bleibt vollständig bei den Berufsträgern Ihrer Kanzlei; Anrufende werden ausdrücklich darauf hingewiesen.
Wo landen die Anrufe, die DonnaDesk annimmt?
Jede Anrufübergabe folgt demselben einheitlichen, strukturierten Schema – unabhängig davon, in welchem Workflow-Pfad der Anruf lief – und landet an zwei Stellen: im DonnaDesk Dashboard und per E-Mail in Ihrem Postfach, mit Anliegen, Mandatsbezug, Dringlichkeit und Rückrufwunsch. Ihr Team arbeitet damit ohne Migration und ohne Umstellung weiter, und DonnaDesk braucht dafür keinen Zugriff auf Ihre Mandantendaten oder Ihre Buchhaltung.
Was passiert, wenn ein Anruf nicht warten kann?
Dann wird er durchgestellt, nicht notiert. Ein Bescheid mit laufender Frist, eine Mahnung, eine Prüfungsanordnung: Solche Anrufe erkennt DonnaDesk am geschilderten Anliegen und stellt sie direkt zur zuständigen Person durch – in jedem Workflow-Pfad, den festen genauso wie denen, die für Ihre Kanzlei eingerichtet sind. Ist diese Person im Moment nicht zu sprechen, werden Anliegen und Rückrufnummer aufgenommen, der Rückruf rückt an die Spitze, und wer ihn übernimmt, hat den Fall vorab vor sich. Davon zu trennen ist die Nachbereitung: Nach dem Gespräch wird jeder Anruf zusammengefasst und mit einer Dringlichkeitsstufe versehen, damit die Liste am nächsten Morgen sortiert ist. Die Frist selbst berechnet DonnaDesk nie – das bleibt in der Kanzlei.
Sind die Workflow-Pfade festgelegt oder auf unsere Kanzlei zugeschnitten?
Zugeschnitten. Jede Kanzlei startet mit den Workflow-Pfaden ihres Fachgebiets – Neukunden, Bestandsmandate und alles Übrige werden von Anfang an getrennt geführt – und erhält darüber hinaus die Pfade, die zu ihrem Zuschnitt gehören: einen eigenen Pfad für die Anrufe, die bei Ihnen den Tag prägen, die Angaben, die zu einem Anliegen erfasst werden, Ihre Reihenfolge beim Durchstellen und Ihre Formulierungen dort, wo eine Auskunft wörtlich sitzen muss. Genau das unterscheidet DonnaDesk von einem Telefonservice mit Ansagemenü: Dort wählen Anrufende aus einer festen Liste, hier folgt der Workflow dem Zuschnitt Ihrer Kanzlei. Nicht konfigurierbar sind die Grenzen: keine steuerliche Auskunft, keine Fristberechnung, keine Einschätzung eines Bescheids und keine Zusage zu Mandat oder Honorar.
Ist DonnaDesk mit § 62a StBerG und § 203 StGB vereinbar?
Ja, und darauf ist der Vertrag ausgelegt. § 62a StBerG erlaubt die Einbindung von Dienstleistern nur, soweit sie für die Dienstleistung erforderlich ist, und verlangt einen Vertrag in Textform, in dem der Dienstleister unter Belehrung über die strafrechtlichen Folgen einer Pflichtverletzung zur Verschwiegenheit verpflichtet wird. Genau das erhalten Sie – und dieselbe Verpflichtung nach § 203 Abs. 4 StGB reichen wir an jeden Sub-Prozessor weiter. Die vollständige Liste legen wir vor Vertragsschluss offen.
Merken Anrufende, dass sie mit einer KI sprechen?
Ja, und zwar zuerst. Die Offenlegung, dass am anderen Ende ein KI-Assistent spricht, steht am Anfang des Gesprächs – noch vor der Begrüßung, die Sie für Ihre Kanzlei festlegen. Sie ist fester Bestandteil und nicht abschaltbar. Genau diese Transparenz verlangt Artikel 50 der EU-KI-Verordnung von Anbietern solcher Systeme, und zwar seit dem 2. August 2026. Gesprochen wird Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch, Russisch, Ukrainisch und Türkisch; die Sprache der anrufenden Person wird erkannt und übernommen. Weitere Sprachen auf Anfrage.
Was passiert in der Fristsaison, wenn mehrere Mandanten gleichzeitig anrufen?
DonnaDesk nimmt mehrere Anrufe gleichzeitig an – in der Fristsaison gibt es kein Besetztzeichen, keine Warteschleife und keinen Anruf, der verloren geht, auch nicht um 19 Uhr. Erreichbar ist der Assistent rund um die Uhr, auch außerhalb Ihrer Öffnungszeiten. Jedes Gespräch wird nach Anliegen und Dringlichkeit eingeordnet, sodass Ihr Team am nächsten Morgen eine sortierte Liste vorfindet statt eines Stapels Rückrufzettel.
Wie natürlich klingt DonnaDesk – und wie schnell antwortet es?
Gut genug, dass wir jede Demo mit einem echten Anruf beginnen und nicht mit einer Folie. Die Stimme spricht flüssig, betont richtig und liest zuverlässig vor, was am Kanzleitelefon vorkommt: Steuernummern, Beträge, Fristen, Buchstabiertes. Geantwortet wird ohne spürbare Verzögerung, und im Gespräch wird gezielt nachgefragt und sauber zusammengefasst statt abgespult. Dass wir den Sprach-Stack selbst betreiben, ist dafür kein Kompromiss, sondern die Voraussetzung: Wir betreiben unsere Modelle hochoptimiert – jede Stufe, von der Spracherkennung über das Sprachmodell bis zur Sprachausgabe, ist gezielt auf das Telefonat abgestimmt und wird fortlaufend weiterentwickelt, ohne dass Mandantendaten das Haus verlassen. Hören Sie es sich an.
Wie schnell ist die Kanzlei einsatzbereit, und was kostet es?
In der Regel innerhalb weniger Werktage: Wir richten Rufnummer, Begrüßung und Weiterleitungsregeln gemeinsam mit Ihnen ein – ohne neue Hardware und ohne Eingriff in Ihre Telefonanlage, Ihre bestehende Nummer behalten Sie. Der Preis richtet sich nach Kanzleigröße und Anrufvolumen und wird transparent in der Demo besprochen, ohne Einrichtungsgebühr. Sie starten mit 30 kostenlosen Tagen und nutzen DonnaDesk danach monatlich kündbar.